Mir ist heute ein Artikel der FAZ über tegut in die Hände gefallen. Grund dafür ist der Generationenwechsel in der Geschäftsführung. Wolfgang Gutberlet (65 Jahre) hat gerade den Führungsstab an seinen Sohn Thomas übergeben. Neben der Tatsache, dass ich diese Umbrüche sehr spannend finde – wenn die „Jungen“ übernehmen dürfen – finde ich ein paar Aussagen von Thomas Gutberlet sehr genial. Wer weiß, vielleicht werde ich ja Stammkunde bei tegut … (vorausgesetzt ich habe so viel Kohle). Hier eine davon:
„Gewinnmaximierung darf überhaupt kein Ziel sein. Wirtschaft ist eine Veranstaltung zur Linderung von Not.“
Hier bezieht er sich auch auf fairen Umgang mit Händlern und den eigenen Mitarbeitern. (Not finde ich persönliche noch ein bisschen hart ausgedrückt)
Dieser faire Umgang hat dann eben auch seinen Preis.
Sehr interessant. Ja, fairere Umgang hat seinen Preis. Finde das eine sehr spannende Thematik. Ab welchem Zeitpunkt ist einem das (ethisch) wichtig. Geht das erst wenn man „die Kohle“ hat oder ist das schon zuvor ein Thema. Was heißt fair? Tegut-Aldi? Wie sehr möchte ich mich für das „faire“ beschränken?
Da merke ich treten bei mir persönlich ziemliche Spannungen auf. Eigentlich möchte ich nicht, dass man erst „fair“ sein kann, wenn man „die Kohle“ hat. Muss doch anders möglich sein …
Mit meinem „muss doch anders möglich sein“ formuliere ich keine Anklage sondern eher eine Frage! … soll heißen: „ich habe da noch keinen richtigen Weg“ für mich entdeckt und will da weiter suchen …
Ich war viele Jahre mit tegut geschäftlich zusammen und ich kann das bestätigen. Die ghen mit ihren MA und Händler besser um als in der Branche üblich!
Aber „die da Oben“ wissen auch nicht alles… Wie immer!
Ich bin (sehr zufriedener) Kunde bei Tegut. Und ich empfehle, einfach mal hinzugehen. Dann stellst Du fest, dass Tegut keine Frage von „sich leisten können“ ist. Du findest hier das beste Preis-/Leistungsverhältnis im deutschen Lebensmittelhandel. Und das angefangen beim vollständigen Discountsortiment. Vor allem finde ich die eigenen Tegut-Produkte gut: Das ich echte Qualität und Mehrwert (Reinheitsversprechen: ohne Gentechnik, ohne Geschmacksverstärker, ohne Farbstoffe) aus der Region – und alles günstiger als die entsprechenden Markenprodukte. Immer die Bio-Alternative zu haben, ist natürlich auch toll. Das kostet dann tatsächlich ein paar Cent mehr. Die spare ich mir aber dann auf Sicht in der Apotheke