Das Athener Modell sah im normalen Menschen einen “gleichermaßen in der Akademie und auf dem Sportpaltz kräftigen, jungen, balancierten und glücklichen Menschen.” (Schoberth, S. 145)
Dieses Modell wird auch heute noch stark als Idealbild des Menschen betrachtet. Bezeichnend sind die in unserer Kultur hoch angesehen, bzw. propagierten Werte von Jugendlichkeit, Sportlickeit, Schönheit, Intelligenz usw.
Wenn wir den Menschen wirklich so wahrnehmen und bewerten!, dann fallen sehr viele aus diesem Raster und andere streben krampfhaft nach dieser Werterfüllung. Für Schwache, Kranke und Bedürftige besteht in diesem Modell kein Platz.
Weil Gott der Schöpfer ist, ist jeder Mensch wertvoll: weil gewollt. Das heisst auch Menschen die “unansehnlich” sind oder keinen praktischen Nutzen für die Gesellschaft haben, werden von Gott geliebt/gewollt/angenommen…
Ein krasser Gegensatz zu dem Athener Modell.